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Der '''Rettungsdienst''' ist die professionelle präklinische medizinische Hilfe für <nowiki />patienten. Er hat die Aufgabe, rund um die Uhr bei medizinischen Notfällen aller Art ? , en und  ? durch den Einsatz von qualifiziertem und den geeigneten n rasch und sachgerecht zu helfen und Leben zu retten bzw. Leid zu lindern. Dabei wird unterschieden zwischen:
  • dem bodengebundenen Rettungsdienst mit den Aufgabenbereichen Notfallrettung und qualifiziertem Krankentransport
  • der ,
  • dem sdienst,
  • der ,
  • und der ,

wobei die Spezialorganisationen der Berg- oder Wasserrettung den Patienten nach der Bergung zur weiteren Versorgung an den allgemeinen Rettungsdienst übergeben.

Als internationales Erkennungszeichen für den Rettungsdienst hat sich der '''' etabliert, der allerdings in manchen Ländern (u. a. Deutschland und Österreich) von einzelnen Organisationen markenrechtlich geschützt ist.

Als '''Rettungswesen''' wird die Gesamtheit aller Einrichtungen und Maßnahmen zur bezeichnet.

Geschichte

Erste frühstrukturelle Ansätze für Rettungsdienste sind schon in der Ära Napoleons (1769?1821) zu suchen. Zunächst einmal mussten für die Verletztenversorgung zuständige Personen gefunden werden, die mit in die Schlacht zogen. Obwohl Ärzte als Berufsstand etabliert waren, wurden die Heere nicht ärztlich begleitet. Dies war seinerzeit noch nicht üblich. Also musste man sich auf andere bzw. deren Fähigkeiten verlassen. Barbiere bildeten den ?Rettungsdienst?. Sie waren praktisch die Einzigen, die sich mit der Anatomie des Menschen beschäftigten. Während der Kämpfe blieben sie in sicherer Entfernung. Wenn es die ersten Verletzten gab, rannten sie mit Holzkarren auf das Schlachtfeld und transportierten die Verwundeten ab. Über die damaligen konkreten Möglichkeiten der Versorgung besteht geschichtswissenschaftlich keine Einigkeit, die hygienischen Bedingungen müssen jedoch katastrophal gewesen sein.

Im Gegensatz zu manch gängiger Auffassung war die behördlich geförderte und im allgemeinen Bewusstsein der Öffentlichkeit heute selbstverständliche ?Rettung von Menschen aus Lebensgefahr? und in medizinischen Notlagen erst ein Phänomen des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts. Ende des 18. Jahrhunderts entstanden die ersten obrigkeitlichen Rettungsverordnungen in den einzelnen deutschen Ländern, in denen die Lebensrettung zur Pflicht jedes Bürgers erklärt sowie Belohnungen für erfolgreiche Wiederbelebungen von ?Scheintoten? ausgesetzt wurden und die auch zeitgenössische Anleitungen zur und Lebensrettung enthielten.

Ein Fortschritt waren die durch im Jahr 1795 bei der preußischen Armee eingeführten gefederten (zwölf) Krankenwagen. Um diese Zeit ließ auch für die französischen Truppen verschiedene Ambulanzwagen bauen.

Ende des 19. Jahrhunderts verfügten die meisten deutschen Großstädte über ein organisiertes Krankenbeförderungswesen. Mit der Durchführung waren private Unternehmen, zivile Samaritervereine, Sanitätskolonnen des (DRK) und/oder die beauftragt. Die Motorisierung der Krankenbeförderung begann nach dem . Im Frühjahr 1943 wurde durch einen ?Führer-Erlass? der Versuch einer Vereinheitlichung des Krankentransportwesens in Deutschland gemacht, das nach dem Willen der NS-Staatsführung ausschließlich dem gleichgeschalteten Deutschen Roten Kreuz zugewiesen werden sollte. Der Ausgang des Zweiten Weltkrieges beendete diesen Versuch.

Nach der und des Deutschen Reiches übertrugen die Besatzungsmächte die Durchführung der Krankenbeförderung und damit auch die Notfallrettung zunächst an die Kommunen (zum Beispiel in der ) oder an das entnazifizierte und neu gegründete DRK. In den 1950er Jahren wurden dann vor allem außerhalb der Großstädte für die Sicherstellung der Krankenbeförderung und mangels anderer Regelung auch für die Gewährleistung der Unfallrettung wieder vermehrt Konzessionen an Privatunternehmer vergeben.

Die zunehmende Dichte des Straßenverkehrs führte etwa ab Ende der 1950er Jahre zu einem stetigen Anstieg der Unfallzahlen. Hinzu kamen ab Mitte der 1960er Jahre neue Erkenntnisse bzw. verbesserte Grundsätze in der Behandlung von Notfallpatienten und daraus abgeleitete Weiterentwicklungen in der Fahrzeug- und Gerätetechnik. Mit diesen neuen Anforderungen konnte das bestehende Rettungswesen in Deutschland nicht Schritt halten und es entwickelte sich seit den 1960er-Jahren auch in der Wahrnehmung durch die Öffentlichkeit ein beklagenswerter ?Rettungsnotstand?. Diese unerträgliche Situation führte ab Mitte der 1960er Jahre zum verstärkten Engagement von Verwaltungsfachleuten, Medizinern und Hilfsorganisationen und schließlich zur behördlichen Reorganisation des Rettungswesens ab Anfang der 1970er Jahre. Auch private Initiativen und besonders die haben sich in diesen Jahren sehr um den Aufbau entsprechender Infrastruktur mit n und Fahrzeugen gekümmert. Da mittlerweile diese Ziele erreicht sind, engagiert sich diese für die Bekämpfung des und versucht en (AED) flächendeckend zu verbreiten.

Rettungsdienst in Europa

Als weit einheitliche Notrufnummer wurde die '''112''' für Hilfeersuchen aller Art vereinbart, die dann ggf. an die zuständige Stelle weitergeleitet werden. Darüber hinaus gibt es in Europa weiterhin zahlreiche verschiedene national und lokal gültige nummern.

Europaweite Standards gibt es zum Beispiel für
  • (DIN EN 443, DIN EN 471, DIN EN 659)
  • Fahrzeuge zur Patientenbeförderung (DIN EN 1789)

Einige Rettungsdienstorganisationen sind auch nach europäischen Qualitätsmanagement-Normen zertifiziert (ISO 900x). Diese Organisationen garantieren damit, einen gewissen Standard einzuhalten, von der Materialbeschaffung bis zur Behandlung des Patienten.

Es gibt keine EU- oder gar europaweiten Richtlinien für die Einhaltung bestimmter Hilfsfristen. Allenfalls gibt es die Empfehlung einer zwischen zehn und zwanzig Minuten, die die Mitgliedsstaaten eigenständig nach oben oder unten abwandeln dürfen.

Rettungsdienst in Deutschland

Allgemeines

In Deutschland wird der Rettungsdienst oft mit '''RD''' oder '''RettD''' abgekürzt.

Rechtsgrundlagen

In Deutschland ist der Rettungsdienst nach dem Föderalismusprinzip des Grundgesetzes und wird daher durch Landesgesetze geregelt.

Leistungen

Nach haben Versicherte einen Anspruch auf Erstattung der Kosten, die durch die Leistungen des Rettungsdienstes entstehen. Ein Anspruch auf Leistungen des Rettungsdienstes an sich lässt sich dadurch nicht ableiten. Die Leistungen des Rettungsdienstes regeln die Rettungsdienstgesetze der Länder. Der Rettungsdienst umfasst die Notfallrettung, den ärztlich begleiteten Patiententransport und den Krankentransport nach Maßgabe der Ländergesetze:
  • Die Notfallrettung umfasst die boden- oder luftgebundene medizinische Notfallversorgung, sowie den sich gegebenenfalls anschließenden Notfalltransport.
  • Der ärztlich begleitete Patiententransport umfasst boden- oder luftgebundene Beförderungen, bei denen der Patient aus zwingenden medizinischen Gründen der ärztlichen Betreuung oder Überwachung bedarf (bzw. ).
  • Krankentransport umfasst die Beförderung von Patienten, die im Zusammenhang mit der Beförderung einer Betreuung durch medizinisches Fachpersonal oder der besonderen Einrichtung eines Rettungsmittels bedürfen oder bei denen dies aufgrund ihres Zustandes zu erwarten ist.

Träger, Aufsicht und Durchführung

Bei der '''öffentlich-rechtlichen Durchführung''' sind die Landkreise oder durch Landesrecht Träger des Rettungsdienstes (?kommunale Pflichtaufgabe?). Insbesondere in Bayern ist der Zusammenschluss der Träger in üblich.

Bei der Durchführung kommen drei Modelle in Betracht:
  • Der kommunale Rettungsdienst wird von der öffentlichen Hand selbst mit eigenen Bediensteten durchgeführt. Einer Ausschreibung bedarf es in diesem Fall nicht.
  • Beim smodell, einer Form des , wird die Durchführung von den Organisationen übernommen, die direkt von den Kommunen als Träger vergütet werden. Das Modell findet überwiegend in den mittleren, nördlichen und östlichen Bundesländern Verwendung. Nach Ansicht des (EuGH) unterliegt dieses Modell den europäischen Vergaberichtlinien (Urteil vom 29. April 2010 ? C-160/08).

    Finanzierung

    Die Finanzierung der Vorhaltung ist unterschiedlich geregelt. Nach werden, sofern keine landesrechtliche Regelung gegeben ist, Verträge mit den Durchführenden geschlossen. Für den Patiententransport kommt in der Regel die Krankenversicherung des Patienten auf.

    Alarmierung

    Die Einsatzkräfte werden durch die jeweils zuständige n alarmiert und koordiniert.
    Dabei kommen verschiedene Hilfsmittel, wie zum Beispiel Funkmeldeempfänger und besondere Leitstellenprogramme in den Leitstellen zum Einsatz.

    Durchführung

    Organisationen

    Wahrgenommen wird der bodengebundene Rettungsdienst durch:
    • die en
    • kommunale Rettungsdienstunternehmen
    • die mit hauptberuflichen bzw. hauptamtlichen Kräften
    • die , vor allem durch die .

    Die wird gemeinsam durch die Betreiber der sowie Kliniken und Hilfsorganisationen erfüllt. Träger der Luftrettung sind die jeweiligen Bundesländer. Die Bergrettung nimmt die wahr. Wasserrettung wird von der (DLRG), der im Deutschen Roten Kreuz und dem (ASB) betrieben. Die auf Nord- und Ostsee leistet die (DGzRS).

    Einsatzarten

    Bei den Einsatzarten wird zwischen Primär- (Notfallrettung) und Sekundäreinsätzen ( und ) unterschieden. In Bayern werden die Sekundäreinsätze weiter in Kranken- und arztbegleitete Patiententransporte (Intensivtransport, Verlegung mit Verlegungs- oder Krankenhausarzt) unterschieden.

    Eine strenge Trennung der Einsatzarten findet nicht statt. Wenn es die Umstände erfordern, können geeignete Fahrzeuge des Intensiv- und Krankentransports auch in der Notfallrettung eingesetzt werden ? und behelfsweise umgekehrt.

    Notfallrettung
    Die Notfallrettung ist gesetzlich im Rahmen der in jedem Bundesland geregelt und umfasst den Rettungsdienst im engeren Sinn. Die Klassifizierung des Schweregrades von Krankheitsbildern oder Verletzungen findet durch Bewertungsschemas statt, beispielsweise dem .
    Zur Notfallrettung stehen folgende gängigen Transportmittel zur Verfügung:
    • (RTH)
    • e (NEF) und (NAW)
    • (RTW)
    • e (LRF; in Essen)
    Intensiv- und Krankentransport
    Die Regelung von Intensiv- und Krankentransporten erfolgt in den Ländergesetzen unterschiedlich. Krankentransporte sind dabei überwiegend privatrechtlich organisiert. Für Verlegungen werden nachfolgende Rettungsmittel eingesetzt:
    • (ITH)
    • (ITW) und e (VEF)
    • (KTW) und Notfallkrankentransportwagen (NKTW)

    Helfer vor Ort

    Gerade in kann es zu längeren Anfahrtszeiten von Notarzt und Rettungswagen kommen. Eine engmaschigere Verteilung der Rettungswachen scheitert in der Regel an der Finanzierbarkeit. Daher werden in unterversorgten Gebieten (auch First Responder) von Hilfsorganisationen und mit ehrenamtlichen Helfern als sogenannte professionelle vorgehalten. Als Bindeglied überbrücken sie das bis zum Eintreffen eines regulären s. Eine Vorhaltung im Rahmen der Daseinsvorsorge findet nicht statt.

    Psychosoziale Notfallversorgung

    Seit Beginn der 1990er Jahre ist die psychosoziale Betreuung von nach extrem belastenden Einsätzen, z. B. Kindertodesfällen, und die Betreuung von betroffenen Personen nach einem Schadensereignis, z. B. Angehörige nach einer erfolglosen Wiederbelebung, die Aufgabe von
     (KIT) und der  (NFS). Auch die Psychosoziale Notfallversorgung geh�rt nicht zur �ffentlichen Daseinsvorsorge.
    

    Mitarbeiter

    Nach einer Erhebung des waren im Jahr 2016 insgesamt circa 67.000 haupt- oder Beschäftigte im Rettungsdienst tätig. Der überwiegende Teil dieser Mitarbeiter im Rettungsdienst ist männlich (circa 75 %) und zu circa 70 % im Umfang einer Vollzeittätigkeit beschäftigt. Daneben werden zahlreiche Kräfte und Freiwillige (, , früher auch noch Zivildienstleistende) eingesetzt.

    Ausbildung

    Der (RettAss oder RA) war bis 2014 über das die einzige, bundesweit einheitliche Berufsausbildung. Nach einer einjährigen Übergangsphase ist seit dem 1. Januar 2015 der (NotSan) der einzige Ausbildungsberuf in dieser Branche. Er ersetzt allmählich den Beruf des Rettungsassistenten.

    Über Landesgesetze bzw. durch eine Übereinkunft der Länder gibt es für die Ausbildung zum (RS) eine grobe Regelung der Anforderungen. Als (RH) werden Absolventen des Grundlehrgangs zum Rettungssanitäter verstanden. Einige Länder haben hiervon abweichende, eigene Regelungen getroffen. Als (SanH) werden solche Personen bezeichnet, die eine nicht einheitlich geregelte, grundlegende Sanitätsausbildung durchlaufen haben.

    Besetzung

    Folgende Tabelle zeigt die von den Bundesländern gesetzlich geforderte Mindestqualifikation bei den Besatzungen von Rettungsmitteln:

    {| class="wikitable"
    |-
    !rowspan="2"| Bundesland
    !colspan="2"| KTW
    !colspan="2"| RTW
    ! NEF
    |-
    ! Fahrer
    ! Transportführer
    ! Fahrer
    ! Transportführer
    ! Fahrer
    |-
    | Baden-Württemberg || RH || RettSan || RettSan || NotSan/
    RettAss (bis 31.12.2025) || NotSan/
    RettAss
    |-
    | Bayern || ?geeignete Person? || RettSan || RettSan/
    ?geeignete Person? (bis 31.12.2025) || RettSan
    |-
    | Berlin || San (60h) || RettSan/
    ?geeignete Person? (2 Jahre Berufserfahrung) || RettSan || Notfallrettung:
    NotSan/
    RettAss (bis 30.9.2026)<hr />Notfalltransport:
    RettAss/
    RettSan (2000h Berufserfahrung) || RettAss
    |-
    | Brandenburg || RettSan || RettSan || RettSan || NotSan/
    RettAss (bis 31.12.2022)
    |-
    | Bremen || RH || RettSan || RettSan || NotSan/
    RettAss || ?geeignete Person?
    |-
    | Hamburg || RettSan || RettSan || RettSan || NotSan/
    RettAss (bis 31.12.2023)
    |-
    | Hessen || San (48h) || RettSan || RettSan/
    NotSan-Azubi || NotSan/
    RettAss/
    RettSan (2 Jahre Berufserfahrung)
    |-
    | Mecklenburg-Vorpommern || RettSan || RettSan || RettSan/
    NotSan-Azubi
    |-
    | Niedersachsen || ?geeignete Person? || KTW:
    RettSan<hr />NKTW:
    RettSan (100 Notfalleinsätze) || ?geeignete Person? || NotSan/
    RettAss (bis 31.12.2023) || RettAss
    |-
    | Nordrhein-Westfalen || RH || RettSan || RettSan || NotSan/
    RettAss (bis 31.12.2026)
    |-
    | Rheinland-Pfalz || RH || RettSan || RettSan || NotSan/
    RettAss (bis 31.12.2023)
    |-
    | Saarland || San || RettSan || RettSan || NotSan/
    RettAss (bis 31.12.2023) || NotSan/
    ?geeigneter? RettAss
    |-
    | Sachsen || RH || RettSan || RettSan || NotSan/
    RettAss (bis 31.12.2023) || NotSan/
    RettAss
    |-
    | Sachsen-Anhalt || RettSan || NotSan/
    RettAss (bis 31.12.2028)
    |-
    | Schleswig-Holstein || RettSan/
    NotSan-Azubi) || NotSan/
    RettAss
    |-
    | Thüringen || RettSan || RettSan/
    RettAss || RettSan || NotSan/
    RettAss (bis 31.12.2022)
    |}
    <nowiki />* <small>San = ; RH = ; RettSan = ; RettAss = ; NotSan = </small>

    Großereignisse und Katastrophen

    Von der individualmedizinisch ausgerichteten Patientenversorgung des Rettungsdienstes sind die Strukturen beim (MANV) und insbesondere im nfall abzugrenzen, die sich dadurch auszeichnen, dass primär nicht genügend Einsatzkräfte für die Bewältigung der Schadenslage vor Ort sind und/oder erheblicher Koordinierungsbedarf besteht.

    Schnelleinsatzgruppen

    Der reguläre Rettungsdienst wird dabei von Helferinnen und Helfern unterstützt, die in Einsatzeinheiten (EE) oder n (SEG) zusammengefasst sind und bei Bedarf alarmiert werden. Diese Gruppen sind in der Lage, vor Ort Strukturen (zum Beispiel einen Behandlungsplatz) zur Patientenversorgung zu schaffen und so die behandlungsfreie Zeit zu verkürzen.

    In Deutschland bestehen auch Gemeinschaftsprojekte unter den Rettungsorganisationen. DLRG und Wasserwacht stellen Einsatztaucher, die mit dem Hubschrauber zu Unfallplätzen geflogen werden. Zudem gibt es Kooperationen zwischen der Feuerwehr, die das Material und das Fahrzeug (ein sogenannter Gerätewagen Wasserrettung (GWW)) bereithält und der Wasserrettung, die das Personal stellt.

    Massenanfall von Verletzten

    Die medizinische Einsatzleitung bei einem solchen Ereignis obliegt der Sanitätseinsatzleitung, in der (LNA) und (OrgL/OLRD) mitwirken. Diese übernehmen die Koordination der Rettungsmittel vor Ort und die Verteilung der Patienten auf geeignete Krankenhäuser.

    Katastrophenfall

    Die Feststellung des Katastrophenfalls sowie die einheitliche Einsatzleitung aller eingesetzten Kräfte unter behördlicher Führung ist in den Katastrophenschutzgesetzen der Bundesländer geregelt und obliegt meist dem Behördenleiter des betroffenen Landkreises bzw. der kreisfreien Stadt. Für die Einsatzleitung der Kräfte vor Ort werden von diesem besonders geeignete Führungskräfte eingesetzt, in Bayern zum Beispiel der vorbenannte (ÖEL). Ihm ist dann unter anderem die Sanitätseinsatzleitung (bestehend aus Leitender Notarzt und Organisatorischer Leiter) mit ihren Einsatzmitteln unterstellt.

    Großveranstaltungen

    Bei en wird ein vorgehalten.

    Ausnahmezustand Rettungsdienst

    Bei zu hoher Auslastung im Rettungsdienst werden Mitarbeiter von Löschfahrzeugen auf Rettungswagen disponiert